"OPAK Festival"
Hütte Stuttgart, Stuttgart
Projektzeitraum: 2021 – 2023
Koordination + Öffentlichkeitsarbeit + Raumkonzept
"OPAKfestival" ist ein kollektiv, antikommerziell und ehrenamtlich organisiertes Festival des Akademischen Vereins Hütte Stuttgart. 2021 versuchten wir in der ersten Ausgabe verschiedene künstlerische Ausdrucksformen in ungewohntem Rahmen zusammenzubringen. Es kamen an diesem Mai-Wochenende über 600 Menschen in die Hütte und erlebten unsere Idee einer undurchsichtigen Ekstase.
Dafür bereiteten wir monatelang eine Ausstellung, verschiedene Workshops, Performances, Sicherheits- und Awarenesskonzepte, Verpflegung, Finanzierung, Logistik und vieles mehr vor.
Für die ~30 Crew Mitglieder war es ein vielseitiges und lehrreiches Abenteuer, so ein großes Projekt zu stemmen.
Meine Verantwortungen lagen in der Öffentlichkeitsarbeit, Getränke/Bar, Logistik und allgemeiner, leitender Koordination.
An zwei Tagen Ende Mai experimentierten wir in der Hütte mit den verschiedensten Ideen.
Freitag Abends stießen verschiedene Performances auf Live Musik und einer kurzen After Party.
Samstags begann der Tag mit "Dekolonialem Yoga", Impro-Theater, "Bürokrepie" Workshop, Kleidertausch und vielen kleinen Ideen für Austausch und Kennenlernen. Das Haus wurde bis in die letzte Ecke zur Ausstellung. Abends entzündete nach inspirierenden künstlerischen Performances "Simply Sir" mit einer Drag Performance die Stimmung. Daraufhin tanzte das Festival auf 2 Floors, 6 DJs bis in den Morgen. So wummerte der Bass hier, so diskutierte man über die Ausstellung dort und trank Getränke zum Selbstkostenpreis.
Die Öffentlichkeitsarbeit war sehr wichtig, da wir für die erste Ausgabe die ersten Schritte gehen mussten. So brauchten wir einen Namen, der unser Ziel aufzeigt, Logo, Farbe, eine Ästhetik. Wer ist überhaupt unser Publikum?
In der Gallerie sind Auszüge meiner grafischen Arbeit für OPAKfestival Mai 2022 gesammelt.
Was jetzt?
Opak ging in die zweite Runde, Ende Januar 2023 gab es Live Musik und Dance Battles, Performances und After Party. Meine Rolle war klein, vor allem unterstützend arbeitete ich für Marketing, Grafik, Logistik und organisierte die Bar. Außerdem fotografierte ich das Spektakel. OPAK lebt und es begeistert mich, dass es mich nicht braucht. Ich wünsche dem Projekt allen erdenklichen Erfolg in den kommenden Jahren.
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