Prof. Andrea Klinge | Prof. Riklef Rambow | Prof. Eike Roswag-Klinge
Zusammenarbeit mit: Benedikt Jährling
Das Ziel des Joanes Preises 2025 war deutlich formuliert: in der Verbindung von genossenschaftlichem Wohnen und einer Supermarkt Nutzung reflektieren, was Wohnen bedeutet und wie es funktioniert. In unserem Entwurf ging es uns um eine behutsame Ergänzung der großen städtebaulichen Formen des Fliegerviertels in Tempelhof. Es sollte ein als Berliner Haus erkennbares Gebäude sein, das seinen Referenzen folgt und dabei deutlich macht, dass es sich vor allem um ein Wohnhaus handelt. Die entworfenen Wohnformen allerdings kontrastieren diese Vorsicht und schaffen fast ausschließlich Cluster Wohnungen mit einigen Selbst Ausbauformen.
Eine schwierige Situation an der Ecke von historischem Fliegerviertel, Bundesstraße und S-Bahn Station Tempelhof. Dachform, Höhe und Proportionen entspringen dem Kontext. Die Adresse nach vorne wird vom Wohnen bestimmt, zum Hof wird es intimer und halböffentlich. Es ist ein Haus, in dem unten ein Supermarkt entsteht. Nicht ein Supermarkt, auf dem ein Wohnhaus entsteht.
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